Verantwortung für Brandenburg

22.02.2026

Koalitonsvertrag zwischen SPD und CDU in Brandenburg

Bildung wieder ins Zentrum rücken

Bildung ist die entscheidende Voraussetzung für Aufstieg und Teilhabe. Deshalb begrüßen wir besonders:

  • die Einführung verbindlicher Lehrpläne,
  • das verpflichtende Lese- und Rechenband an Grundschulen,
  • eine zusätzliche Deutschstunde,
  • die gezielte Stärkung der Basiskompetenzen,
  • 250 zusätzliche Stellen zur Stabilisierung der Unterrichtsversorgung.

Leistung, Verlässlichkeit und Qualität werden wieder stärker betont. Gleichzeitig wird die duale Ausbildung gestärkt und berufliche Bildung klar als gleichwertig zur akademischen Bildung anerkannt.

Gerade für Brandenburg als Flächenland ist zudem wichtig: Das Landlehrer-Stipendium wird verstetigt und Schulstandorte im ländlichen Raum werden gesichert.


Gründergeist fördern und Arbeit wertschätzen

Wer jung ist, will gestalten – nicht ausgebremst werden. Der Koalitionsvertrag setzt hier wichtige Impulse:

  • Einführung eines „Gründungsturbo“ für Start-ups,
  • digitale und vereinfachte Gewerbeanmeldung,
  • Unterstützung der Start-up-Zentren im Land,
  • stärkere Verzahnung von Schule und Handwerk,
  • Meisterbonus und Fortführung der Meistergründungsprämie.

Die klare Botschaft lautet: Leistung muss sich lohnen. Deshalb setzt sich die Koalition auch für steuerliche Entlastungen von Gering- und Normalverdienern ein und stärkt die Anreize für Ausbildung und Qualifizierung – insbesondere bei jungen Menschen unter 25 Jahren im Bürgergeldbezug.

Brandenburg bleibt damit Industrieland, Innovationsstandort und Zukunftsregion zugleich.


Sicherheit und Ordnung als Generationenfrage

Freiheit braucht Sicherheit. Die Priorisierung von Polizei, Justiz und Verfassungsschutz ist ein klares Signal für einen handlungsfähigen Staat.

Die geplante Stärkung der Polizeipräsenz, der weitere Stellenaufwuchs sowie moderne digitale Befugnisse zeigen: Sicherheit wird nicht dem Zufall überlassen.

Gleichzeitig gilt: Integration nach dem Prinzip Fördern und Fordern, klare Regeln im Sozialstaat und konsequentes Vorgehen gegen Extremismus sind Voraussetzungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Solide Finanzen statt Politik auf Pump

Unsere Generation darf nicht die Rechnung für heutige Versäumnisse zahlen. Der Koalitionsvertrag bekennt sich klar zu:

  • Haushaltskonsolidierung,
  • Überprüfung von Förderstrukturen,
  • Priorisierung staatlicher Kernaufgaben,
  • Bürokratieabbau und Digitalisierung.

Das ist generationengerechte Politik im besten Sinne.


Unser Anspruch als Junge Union

Als Kreisvorsitzender der Jungen Union Potsdam ist mir wichtig:

„Brandenburg muss ein Land der Chancen bleiben. Dieser Koalitionsvertrag stärkt Bildung, fördert wirtschaftliche Dynamik und sorgt für Sicherheit und Stabilität. Für uns als Junge Union ist klar: Wir wollen, dass junge Menschen hier gründen, arbeiten und ihre Zukunft aufbauen können – und genau dafür setzt die CDU die richtigen Schwerpunkte.“

Der Koalitionsvertrag ist kein Schlusspunkt, sondern der Beginn von Regierungsarbeit. Wir werden diesen Prozess konstruktiv begleiten – kritisch, engagiert und immer mit dem Blick auf die Interessen der jungen Generation.

Entwurf Koalitionsvertrag