JU-Nordkonferenz legt Positionspapier zur Zukunft der Polizei vor

18.11.2025

Die Kreisverbände haben im Rahmen der Nordkonferenz ein Positionspapier zur Situation und zur Zukunft der Polizei im Land Brandenburg vorgelegt.

Warum das Thema jetzt dringlicher ist denn je

Die Zukunft der Polizei ist zugleich eine Frage nach der Stabilität unseres demokratischen Rechtsstaates. Ohne ausreichend und gut ausgebildetes Personal, ohne digitale und materielle Ausstattung auf der Höhe der Zeit und ohne das Vertrauen der Gesellschaft kann die Polizei ihren Aufgaben langfristig nicht gerecht werden.

In Brandenburg zeigt sich diese Entwicklung besonders deutlich:
• stagnierende Personalzahlen,
• eine rollende Pensionierungswelle,
• sinkende Bewerberzahlen,
• und steigende Anforderungen durch Digitalisierung und komplexere Einsatzlagen.

Diese Herausforderungen gefährden die Einsatzfähigkeit der Polizei und erfordern entschlossenes politisches Handeln.

Workshop „Verantwortung braucht Verstärkung“

Im Mittelpunkt der Nordkonferenz stand das zweistufige Workshop-Format „Verantwortung braucht Verstärkung – junge Talente für unsere Sicherheit“. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Teilworkshop zur Polizei Brandenburg, der unter dem Titel „Dienstbereit, aber unvorbereitet?“ durchgeführt wurde.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg, der Gewerkschaft der Polizei sowie Anwärterinnen und Anwärtern wurden die aktuelle Lage und mögliche Lösungswege diskutiert. Das daraus entstandene Positionspapier fasst diese Analysen zusammen und formuliert konkrete politische Vorschläge.

Unsere Forderungen

Das Papier zeigt auf, welche strukturellen und personellen Verbesserungen notwendig sind, um die Polizei Brandenburg zukunftsfest aufzustellen – von moderner Ausbildung über bessere Ausstattung bis hin zur Gewinnung junger Talente.